Wasserhaushalt der Bäume oder warum Bäume zukünftig twittern

Bäume twittern mit uns

Jetzt twittern auch die Bäume. In einem meiner vorherigen BLOG Beiträge habe ich etwas von „twitternden Bäumen“ geschrieben. Das Ganze hat einen ernsten Hintergrund und ist kein Spass. Nun möchte ich Euch etwas über den Wasserhaushalt erläutern. In diesem Jahr haben sich meine Teilnehmer während meiner Workshops auch mit der Birke unterhalten. Die Birke eignet sich dafür sehr gut. Ihre flachen Wurzeln bilden um den Stamm einen sehr großen kreisrunden Teppich, der auch Wurzelteller genannt wird. Nur dadurch hat der Baum die Möglichkeit Unmengen an Wasser und Nährstoffe zu lagern. Die Birke ist er einzige Baum der am meisten Flüssigkeit transportier. Von Mitte Februar bis Mitte Mai je nach Wetterlage schießen die Säfte durch den Stamm nach oben, so dass die Knospen aufgehen und sich die Blätter entfalten können. Und das kann man durch die dünne Borke mit einen Stethoskop hören (rauschen). Ist der Baum erst ausgetrieben transportiert sie immer noch regelmäßig Wasser, aber nicht mehr so viel wie am Anfang.

Mutter und Tochter belauschen den Waaserhaushalt einer Birke
Mutter und Tochter belauschen den Waaserhaushalt einer Birke

Der Wasserhaushalt

Wasser kann nur transportiert werden, wenn an der Oberfläche Wasser verdunstet (Transpiration).

  • Wie funktioniert so etwas?

Die Sonne erwärmt die Blätter. Die Wasserkonzentration in der Luft muss immer niedriger sein, als die in der Pflanze. Dann kann der Wasserdampf durch sogenannte Spaltöffnungen entweichen. Dadurch entsteht ein Unterdruck in der Pflanze und das Wasser wird aus dem Boden wie durch einen Strohhalm (Transpirationssog) nach oben gesogen.

  • Wie kommt das Wasser in die Wurzeln?

Es wandert durch die Zwischenräume zwischen den Zellen (Diffusion), dann durch die Membranen der Zellen (Osmose) bis es zu der zentralen Wasserleitung, den Leitbündeln der Wurzeln angekommen ist. Für all diese Vorgänge benötigt die Pflanze biochemischer Energie (Atmung), die sie durch die Fotosynthese gewinnt.

  • Doch noch hängen keine Blätter an den Bäumen; Fotosynthese ist nicht möglich?

Im Herbst lagert die Pflanze Inhaltsstoffe, die sie aus den Blättern abzieht, in ihren Wurzeln ein. Sie hat also genug Energie gespeichert um im Frühjahr auch ohne Fotosynthese neu auszutreiben. Große Wasserrohre (befinden sich im Splintholz) transportieren schnell und ganz viel Wasser.

 

Bäume twittern in Zukunft mit uns

Heute morgen beim Lesen der Tageszeitung dachte ich, dass ich einen verspäteten Aprilscherz lese. Beim genauen studieren des Artikels in der Berliner Morgenpost (Bäume sollen twittern – Wissen – Berliner Morgenpost 20160413) habe ich dann festgestellt, dass dem nicht so ist. Forscher wollen, dass zukünftig die Bäume mit uns über TWITTER kommunizieren und uns mitteilen, ob Sie „Durst haben“ oder nicht. Das Ganze klingt im ersten Moment verrückt und recht lustig, hat aber einen ersten und natürlichen Hintergrund. Bäume haben einen Wasserhaushalt und dieser mußss in Ordnung sein. Ist dieses z.B. aufgrund der Klimaveränderungen nicht der Fall, so geht es dem Baum bzw. den Bäumen schlecht und es kann mittel- bis langfristig auch sich negativ auf die Menschheit auswirken.

Ein Baum twittert: ich habe Durst
Treewatch / ein Baum twittert (Quelle: dpa)

In meinen Workshops und Kräuterwanderungen gehe ich seit kurzem auch auf das Thema des Wasserhaushaltes ein und erläutere (mehr …)

Der Bärlauch und seine giftigen Doppelgänger

Mit dem Frühjahr kommt auch die Zeit den Bärlauch (Allium unsinum) zu sammeln. Er gehört zur Familie der Lauchgewächse. Ihr findet ihn in feuchten Laubwäldern, auf humusreichen, meist schattigen Standorten. Sein Grundgeschmack ist scharf, intensiv knoblauchartig und aromatisch.

Der Name Bärlauch kommt angeblich von der beobachteten Angewohnheit der Bären, die sich nach dem Winterschlaf den Bauch mit diesem Kraut voll schlugen. Man glaubte, der Bär verleihe seine Kräfte bestimmten Pflanzen und wenn diese Pflanzen durch den Menschen verzehrt werden, gehen die Kräfte auf ihn über.

Bärlauch (Vorderseite / Rückseite)
Der Bärlauch und seine giftigen Doppelgänger

Sammelzeit:

Von März bis April sind die stark nach Knoblauch duftenden Blätter des Bärlauchs eine wahre Delikatesse. Sie können zu Pesto, Suppe, Kräutersalz, Kräuterquark und -butter verarbeitet werden oder mit Essig oder Öl übergießen werden. Von April bis Juni lassen sich die Blütenknospen wie Antipasti in Öl, Essig oder Salzlake einlegen. Die Blüten die ab Mai zu ernten sind nutzt man als essbare Dekoration. Im Juni erscheinen die grünen Samen sie lassen sich wie grünen Pfeffer unter Weichkäse, Saucen oder Gemüsegerichte mischen. Die ausgereiften Samen trocknet man und mahlt sie zu einem pfeffrigen Trockengewürz. Auch die Zwiebeln sind essbar sie erntet man im Mai oder zum Februar des folgenden Jahres.

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Herstellung einer Eislaterne (DIY selbst gemacht)

Eine Eislaterne ist ein Kerzenhalter der aus gefrorenen Wasser hergestellt wird. Ihr könnt sie nach Euren Vorstellungen gestalten. Für die Dekoration könnt Ihr das nehmen was Euch gerade vor die Nase kommt. Kleine Äste, Blätter, Beeren und Blüten. Das Licht der Kerze wird durch das Eis unregelmäßig gebrochen und ist in der dunklen Jahreszeit ein wunderschöner Blickfang für Euren Garten oder Balkon. Vorausgesetzt die Temperaturen spielen mit. Notwendig sind eisige Frosttage.

Eislaterne
Eislaterne selbst gemacht

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Happy New Year 2016 und Rückblick

Happy new year 2016 (2)

Das alte Jahr neigt sich zu Ende und das neue Jahr 2016 bringt schon heute Arbeit für mich. Zurückblickend war das Jahr 2015 für mich sehr erfolgreich. Während meinen Veranstaltungen habe ich nette Leute kennen gelernt, die teilweise auch zu Freunden geworden sind. Auf meinen Veranstaltungen habe ich auch eine Menge von meinen Teilnehmern dazu gelernt. Es würde mich freuen, wenn auch ich mein Wissen erfolgreich vermitteln konnte. Die Kräuterwanderungen waren immer sehr erfolgreich.  Einmal war sogar das RBB Fernsehen dabei, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Auch die Workshops haben mir viel Freude gemacht.  Beim gemeinsamen Sammeln, Kochen und anschließendem Essen haben wir viel gequatscht und auch gelacht. Sehr viel Spaß haben mir die Veranstaltungen mit den Kindern gemacht, die immer mit großen Interesse dabei waren. Auch ihnen konnte ich (so das Feedback) sehr viel Wissen vermitteln. Erfreulich waren immer die großen wissbegierigen Augen, wenn ich die Wildkräuter erklärt habe, dazu Geschichten erzählt habe oder wir gemeinsam z.B. eine Kräuterbutter hergestellt und anschließend das Ganze genüßlich verspeisst haben

Für 2016 sind auch schon diverse feste Termine geplant. Die Termine findet Ihr vorab schon auf meiner WEB Seite. Weitere Workshops werden noch folgen, schaut einfach immer mal wieder vorbei. Ganz doll freue ich mich schon auf meine geplante eigene Weiterbildung. In den nächsten 2-3 Jahren möchte ich einen Heilpraktiker Kurs inkl. Abschlußprüfung absolvieren. Es ist jetzt schon abzusehen, dass dieses wieder eine erlebnisreiche Zeit wird, in der ich mir oftmals die „Haare raufen werde“.

Insgesamt möchte ich mich bei Euch allen recht herzlich für Euer Interesse und die Treue bedanken. Ich freue mich schon darauf, den einen oder anderen von Euch wieder zu treffen. Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2016. Auf dass all Eure Wünsche und Ziele in Erfüllung gehen mögen bzw. Ihr alle gesund und munter bleibt.

Es grüßt Euch Eure Kräuterfee Tina

Das menschliche Immunsystem

Das Immunsystem bekämpft Stressoren (Bakterien, Pilze, Umwelteinflüsse) und fördert die Wundheilung. Das hochkomplexe und sensible Netzwerk verteilt sich über den gesamten Organismus. Wenn Krankheitserreger oder Fremdkörper die erste Barriere (Haut/Säureschutzmantel, Nase, Augen/Schleimhäute, Lunge/Flimmerhärchen, Magen/Magensäure, Darm/ körpereigenen Bakterien (Darmflora)) überwinden, dann befindet sich der Körper im Alarmzustand.

Die Bekämpfung erfolgt durch zwei Abwehrstrategien: (mehr …)

Experiment „Wildkräuterführung per Fahrrad“ – Delikatessen am Wegesrand

Das Experiment „Wildkräuterführung per Fahrrad“ ist gelungen. Gestern, am 19.09.2015 waren wir bei wunderbaren Wetter am Vormittag mit dem Fahrrad unterwegs und haben gemeinsam Wildkräuter gesammelt. Kräuterfee​ Tina hat die gesammelten Wildkräuter wieder erläutert. Im Anschluß an die Fahrradtour ging es ins Bürgerhaus Finkenkrug, wo die gesammelten Wildkräuter gemeinsam verarbeitet wurden. Meine Gäste haben aus den Wilden Beeren ein Menü der Spitzenklasse gezaubert. Alle hatten beim gemeinsamen Kochen viel Spaß. Anschließend haben wir dann noch beim gemeinsamen Essen viel gequatscht und gelacht. Es war ein gelungener Tag. Bilderimpressionen findet Ihr auf meiner WEB Seite unter dem folgenden LINK.

Wildkraeuter_Wanderung_Fahrrad_Delikatessen_am Wegesrand_(6) Wildkraeuter_Wanderung_Fahrrad_Delikatessen_am Wegesrand_(80)

Sommerzeit ist Lindenblütenzeit

Im Sommer fangen die Linden wieder an zu blühen. Für Autofahrer sind die Linden ein ewiges Ärgernis. Wie jedes Jahr kleben die Autos, sind rundum-versiegelt, die Blättchen schmieren auf den Scheiben. Und auf den Wegen läuft sich‘s ganz weich, wie auf Teppich. LindenblütenABER auf der anderen Seite sind die Linden bzw. deren Blüten auch etwas nützliches. Die Bienen zum Beispiel sammeln den Nektar und treffen schwer beladen am Bienenstand ein. Der daraus erzeugte Honig schmeckt sehr lecker. Auf der anderen Seite könnt Ihr aber auch selber die Lindenblüten sammeln und daraus zum Beispiel selber Tee herstellen oder ein entspannendes Fußbad machen. Mehr über die Linde bzw. die Lindenblüten erfahrt Ihr im folgenden Artikel.

Kräuterfee Tina kennt kein Unkraut

Nachdem ich bei der letzten Kräuterwanderung das RBB Brandenburg Fernsehen dabei hatte, ist nun heute, am 26.03.2015, ein großer Artikel in der Märkischen Allgemeinen Zeitung mit mir gedruckt worden. Das Interview war auch sehr spannend und aufregend. In dem Bericht geht es um diverse Kräuter und Unkräuter, was man damit alles machen kann und was beim Sammeln alles zu beachten ist. Außerdem ist auch noch ein Hinweis auf den „Tag des Unkrauts“ zu finden, der am 28.März ist.

 

Kräuterfee Tina kennt kein Unkraut
MAZ Kräuterfee Tina kennt kein Unkraut

Erste Wildkräuterführung in 2015 mit RBB Brandenburg

Gestern, der 21.03.2015, war ein spannender und aufregender Tag. Nicht nur weswegen, weil die erste Wildkräuterführung in 2015 stattgefunden hat, sondern auch weil dieses Mal der Fernsehen (RBB Brandenburg) dabei war. Die Wildkräuterführung stand unter dem Motto „Frühjahrsmüdigkeit und welche Kräuter helfen dagegen“. Die Wetterfee Joanna Jambor ging mit der Kräuterfee Tina mit in den Bredower Forst in Falkensee auf die Suche nach Kräutern, die gegen die Frühjahrsmüdigkeit helfen. Das Wetter spielte leider nicht ganz hundertprozentig mit, es war recht kühl, aber trotzdem trocken. Erst zum Ende der Wanderung fing es leicht an zu regnen, aber das störte die Teilnehmer nicht. Außerdem gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung. (mehr …)